Blog

5 Tipps, wie Sie Ihre Übersetzungsprojekte auch auf Reisen im Blick behalten

Ortsungebundenes Arbeiten und Übersetzen auf Reisen

Die Zeiten, in denen man von morgens um 9:00 bis abends um 17:00 an seinem Schreibtisch bleiben musste, sind vorbei. Arbeitgeber können sich dank moderner Technologie beim Thema „Teleworking“ erfreulicherweise immer flexibler zeigen. Gerade in der stetig wachsenden, immer globaler agierenden Übersetzungs- und Lokalisierungsbranche ist Arbeiten an unterschiedlichen Standorten inzwischen eher Regel als Ausnahme. Zu den Vorteilen digitaler Fernarbeit gehören höhere Produktivität, weniger Stress und weniger Ablenkungen.

Fernarbeit bedeutet für viele Angestellte und Freelancer, dass sie nicht am Hauptsitz eines Unternehmens arbeiten müssen, sondern ihrer Tätigkeit zu Hause oder an einem anderen Ort nachgehen können. Aber auch das Arbeiten auf Reisen gehört zu diesem Konzept. In einer Studie von Buffer gaben 44% der befragten Teleworker an, im Verlauf des Jahres ein bis vier Wochen auf Reisen zu arbeiten. Fernarbeit stellt eine Möglichkeit dar, andere Länder und Kulturen kennenzulernen und parallel dazu Geld zu verdienen.

Wer diese Art des Arbeitens nicht kennt, muss sich erst einmal umstellen, aber die Vorzüge sind nicht von der Hand zu weisen. Wir haben eine Checkliste zusammengestellt, die Ihnen helfen soll, jederzeit und überall so produktiv wie möglich zu sein.

Bleiben Sie in Verbindung

Eine stabile Internetverbindung ist natürlich für effiziente Fernarbeit unerlässlich. Daher sollten Sie sich schon vor Reiseantritt über die Internet-Verfügbarkeit informieren, bevor Sie an abgelegene oder exotische Orte reisen. Ob Sie als Projektmanager oder Übersetzer tätig sind: Sie müssen mit Ihrem Team und Ihren Kunden in Kontakt bleiben. Es wäre schwer vermittelbar, wenn Sie wegen einer wackeligen Internetverbindung einen Abgabetermin oder eine Videokonferenz verpassen. Finden Sie am besten vor Reiseantritt heraus, ob es in der gewählten Unterkunft zuverlässiges WLAN gibt. Eine Möglichkeit dazu bietet die Website Nomadlist. Wenn Sie davon ausgehen, dass es vor Ort kein zuverlässiges WLAN geben wird, können Sie möglicherweise ein Prepaid-Datenpaket oder einen Mobil-Router erwerben.

Planen Sie Ihren Tag

Es mag wie eine Binsenweisheit klingen, aber gerade auf Reisen kann es schwer sein, einen realistischen Zeitplan aufzustellen und einzuhalten. Planen Sie Ihre Arbeitszeiten im Voraus und sehen Sie auch Pausen vor, damit Sie frisch und motiviert bleiben. Wenn der Arbeitstag vorbei ist, sollten Sie auch im Kopf mit der Arbeit abschließen. Wer Arbeit und Vergnügen konsequent trennt, kann die Freizeit an seinem Reiseziel umso besser genießen. Berücksichtigen Sie bei der Reiseplanung auch die An- und Abreise. Wenn Sie zum Beispiel fünf Stunden lang in einem Zug sitzen oder einen langen Zwischenstopp an einem Flughafen haben, können Sie diese Zeit nutzen, um E-Mails zu beantworten, Besprechungen zu planen und sogar Übersetzungsaufträge zu verwalten oder zu bearbeiten.

Perfektionieren Sie Ihr Timing

Bei Fernreisen sollten Sie natürlich die Zeitzone im Blick behalten – insbesondere die Zeitdifferenz zu Ihren Kollegen. Es ist nicht immer ganz einfach, mit dem eigenen Team oder dem Kunden in Kontakt zu bleiben, vor allem, wenn die Kernarbeitszeiten nicht übereinstimmen. World Time Buddy ist ein großartiges Tool, um ein verteilt arbeitendes Team zu koordinieren. Sie können es auch verwenden, um die optimale Zeit für Besprechungen zu ermitteln, wenn Sie nicht schon vor Tagesanbruch für einen Kundenanruf aufstehen wollen. Denken Sie daran, dass Abgabetermine in der Regel nach der Zeitzone des Auftraggebers spezifiziert werden. Achten Sie also darauf, Tag und Uhrzeit Ihrer Deadlines im Auge zu behalten.

Suchen Sie sich die richtige Arbeitsumgebung

Finden Sie einen Ort, an dem Sie sich wohlfühlen und produktiv arbeiten können – das kann ein gemütliches Café oder ein moderner Coworking Space sein. Niemand will auf der Suche nach einem vernünftigen WLAN von Café zu Café ziehen. Versuchen Sie daher möglichst früh, geeignete Orte zu finden. Wenn Sie einen langen Tag in Ihrem „temporären Büro“ planen und ein Tisch im Café vorhersehbar nicht ausreichen wird, können Sie auf der Coworker-Website weltweit nach Coworking Spaces suchen.

Finden Sie die perfekten Tools

Neben den für jede Form von Fernarbeit erforderlichen Online-Tools (wie beispielsweise Slack, G-Suite oder Skype) sollten natürlich auch Ihr Übersetzungsmanagementsystem (TMS) und die CAT-Software für Online-, Offline- und mobile Arbeit optimiert sein. Mit einem Cloud-basierten TMS können Sie praktisch überall und an jedem Computer arbeiten. Und wenn Ihnen einmal keine Internetverbindung zur Verfügung steht, werden Sie sich natürlich über eine Übersetzungssoftware freuen, die auch offline funktioniert. Hierzu gehört der Memsource Editor for Desktop, mit dem Sie auch ohne WLAN arbeiten können. Sobald wieder eine Internetverbindung besteht, werden Ihre Übersetzungsprojekte auf dem Server aktualisiert.

Und in manchen Fällen benötigen Sie nicht einmal ein Notebook. Modernes Übersetzungsmanagement kommt ohne Computer aus und ist jetzt sogar auf Smartphones verfügbar. Mit Memsource Mobile können Sie Ihre Übersetzungsprojekte unterwegs nicht nur verwalten. Die App – dies ist ein echtes Novum – umfasst sogar ein umfassend ausgestattetes CAT-Tool, mit dem Sie überall an Ihren Übersetzungsprojekten arbeiten können.

Wir hoffen, dass diese Tipps Ihnen helfen werden, auch als „Fernarbeiter“ möglichst produktiv zu sein – denn dann können Sie die neue Umgebung umso mehr genießen.

Wir wünschen eine angenehme Reise!

Arbeiten Sie mit Memsource Mobile auf Reisen noch effizienter.

Mehr erfahren
Von: Lara-Ashleigh Pieterse
Von: Lara-Ashleigh Pieterse

Redakteurin, Sternguckerin und Content-Managerin bei Memsource